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	<title>lll▷ Sehenswürdigkeiten - | Eberswalde-Magazin</title>
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	<title>lll▷ Sehenswürdigkeiten - | Eberswalde-Magazin</title>
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	<item>
		<title>Wasserturm Finow</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 04 Jun 2025 15:33:57 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Sehenswürdigkeiten]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Finower Wasserturm: Backstein, Geschichte und ein atemberaubender Ausblick Der Finower Wasserturm zählt zu den beeindruckendsten Bauwerken der Region und ist ein faszinierendes Zeugnis industrieller Geschichte. In diesem Artikel erfahren Sie alles Wissenswerte über seine Entstehung, die besondere Architektur, seine heutige Nutzung sowie praktische Tipps für Ihren Besuch. Am Ende werden Sie nicht nur neugierig auf [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.eberswalde-magazin.de/sehenswuerdigkeiten/wasserturm-finow/">Wasserturm Finow</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.eberswalde-magazin.de">Eberswalde-Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h2>Finower Wasserturm: Backstein, Geschichte und ein atemberaubender Ausblick</h2>
<p>Der Finower Wasserturm zählt zu den beeindruckendsten Bauwerken der Region und ist ein faszinierendes Zeugnis industrieller Geschichte. In diesem Artikel erfahren Sie alles Wissenswerte über seine Entstehung, die besondere Architektur, seine heutige Nutzung sowie praktische Tipps für Ihren Besuch. Am Ende werden Sie nicht nur neugierig auf einen Ausflug dorthin sein, sondern auch verstehen, warum dieser Turm bei einem Ausflug ganz weit oben stehen sollte.</p>
<figure id="attachment_1289" aria-describedby="caption-attachment-1289" style="width: 1000px" class="wp-caption aligncenter"><img wpfc-lazyload-disable="true" fetchpriority="high" decoding="async" class="wp-image-1289 size-full" title="Der Finower Wasserturm" src="https://www.eberswalde-magazin.de/wp-content/uploads/2025/06/Wasserturm-Finow-2.jpg" alt="Der Finower Wasserturm" width="1000" height="1503" srcset="https://www.eberswalde-magazin.de/wp-content/uploads/2025/06/Wasserturm-Finow-2.jpg 1000w, https://www.eberswalde-magazin.de/wp-content/uploads/2025/06/Wasserturm-Finow-2-200x300.jpg 200w, https://www.eberswalde-magazin.de/wp-content/uploads/2025/06/Wasserturm-Finow-2-681x1024.jpg 681w, https://www.eberswalde-magazin.de/wp-content/uploads/2025/06/Wasserturm-Finow-2-768x1154.jpg 768w, https://www.eberswalde-magazin.de/wp-content/uploads/2025/06/Wasserturm-Finow-2-750x1127.jpg 750w" sizes="(max-width: 1000px) 100vw, 1000px" /><figcaption id="caption-attachment-1289" class="wp-caption-text">Der Finower Wasserturm</figcaption></figure>
<h2>Ein Wahrzeichen mit Tiefgang – Der Finower Wasserturm</h2>
<p>Hoch, kantig, charakterstark: Der Finower Wasserturm ist mehr als nur ein Bauwerk. Er ist das steinerne Zeugnis eines industriellen Zeitalters und das Wahrzeichen des Finowtals. Gebaut 1917/18 im Auftrag der Hirsch Kupfer- und Messingwerke AG, versorgte er einst Werk und Siedlung mit lebenswichtigem Wasser.</p>
<p>Sein Architekt, Paul Mebes, war ein Vordenker des modernen Städtebaus. Der Turm gilt als frühes Beispiel des Backsteinexpressionismus, veredelt durch gotische Elemente wie Spitzbögen und Strebepfeiler.</p>
<h2>Technische Fakten, die beeindrucken</h2>
<table>
<thead>
<tr>
<th>Merkmal</th>
<th>Detail</th>
</tr>
</thead>
<tbody>
<tr>
<td>Bauzeit</td>
<td>1917–1918</td>
</tr>
<tr>
<td>Höhe</td>
<td>48,60 Meter</td>
</tr>
<tr>
<td>Wasserbehälter</td>
<td>200 m³, rechteckig, aus Eisen</td>
</tr>
<tr>
<td>Anzahl Stufen zur Spitze</td>
<td>261</td>
</tr>
<tr>
<td>Architekt</td>
<td>Paul Mebes</td>
</tr>
<tr>
<td>Nutzung heute</td>
<td>Regionalmuseum, Aussichtsturm, Veranstaltungsort</td>
</tr>
<tr>
<td>Adresse</td>
<td>Am Wasserturm 2, 16227 <a href="https://www.eberswalde-magazin.de/eberswalde/stadt-eberswalde/">Eberswalde</a></td>
</tr>
<tr>
<td>Website</td>
<td>wasserturm-finow.de</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<figure id="attachment_1300" aria-describedby="caption-attachment-1300" style="width: 1000px" class="wp-caption aligncenter"><img wpfc-lazyload-disable="true" decoding="async" class="wp-image-1300 size-full" title="Das Schild am Wasserturm Wahrzeichen" src="https://www.eberswalde-magazin.de/wp-content/uploads/2025/06/Wasserturm-Finow-Schild-1.jpg" alt="Das Schild am Wasserturm Wahrzeichen" width="1000" height="662" srcset="https://www.eberswalde-magazin.de/wp-content/uploads/2025/06/Wasserturm-Finow-Schild-1.jpg 1000w, https://www.eberswalde-magazin.de/wp-content/uploads/2025/06/Wasserturm-Finow-Schild-1-300x199.jpg 300w, https://www.eberswalde-magazin.de/wp-content/uploads/2025/06/Wasserturm-Finow-Schild-1-768x508.jpg 768w, https://www.eberswalde-magazin.de/wp-content/uploads/2025/06/Wasserturm-Finow-Schild-1-750x497.jpg 750w" sizes="(max-width: 1000px) 100vw, 1000px" /><figcaption id="caption-attachment-1300" class="wp-caption-text">Das Schild am Wasserturm Wahrzeichen</figcaption></figure>
<h2>So funktionierte der Finower Wasserturm früher</h2>
<p>Der Finower Wasserturm war das technische Herzstück der Wasserversorgung für das Messingwerk und die umliegende Werkssiedlung. Sein Prinzip war ebenso einfach wie genial:</p>
<p>In 70 Metern Tiefe förderten fünf Brunnen das Grundwasser. Dieses wurde über Pumpenanlagen der Mannheimer Firma Bopp &amp; Reuther in den 200 Kubikmeter großen Eisenbehälter im Turmkopf gepumpt.</p>
<p>Dort wurde das Wasser gespeichert und durch den natürlichen Wasserdruck täglich in die angeschlossenen Gebäude geleitet. Dreimal täglich füllte sich der Behälter neu, um den Bedarf zuverlässig zu decken.</p>
<p>Die Rohrleitungen verliefen durch die massiven Eckpfeiler des Turms bis in die Siedlung. In der unteren Turmebene sorgten Filter- und Drucksysteme für eine gleichmäßige Wasserversorgung.</p>
<p>Nach der Stilllegung 1964 blieben viele Anlagen als technisches Denkmal erhalten und können heute im Rahmen der Museumsausstellung besichtigt werden. Der Turm war somit viel mehr als ein bloßer Speicher – er war ein ausgeklügeltes Versorgungssystem mit hoher Ingenieurskunst.</p>
<figure id="attachment_1291" aria-describedby="caption-attachment-1291" style="width: 1000px" class="wp-caption aligncenter"><img wpfc-lazyload-disable="true" decoding="async" class="wp-image-1291 size-full" title="Der Finower Wasserturm - Blick von unten" src="https://www.eberswalde-magazin.de/wp-content/uploads/2025/06/Wasserturm-Finow.jpg" alt="Der Finower Wasserturm - Blick von unten" width="1000" height="662" srcset="https://www.eberswalde-magazin.de/wp-content/uploads/2025/06/Wasserturm-Finow.jpg 1000w, https://www.eberswalde-magazin.de/wp-content/uploads/2025/06/Wasserturm-Finow-300x199.jpg 300w, https://www.eberswalde-magazin.de/wp-content/uploads/2025/06/Wasserturm-Finow-768x508.jpg 768w, https://www.eberswalde-magazin.de/wp-content/uploads/2025/06/Wasserturm-Finow-750x497.jpg 750w" sizes="(max-width: 1000px) 100vw, 1000px" /><figcaption id="caption-attachment-1291" class="wp-caption-text">Der Finower Wasserturm &#8211; Blick von unten</figcaption></figure>
<h2>Ein Blick zurück – Die Geschichte des Turms in Fakten</h2>
<ul>
<li>1917: Baubeginn, ursprünglich als „Hindenburg-Turm“ benannt</li>
<li>1920: Offizielle Inbetriebnahme</li>
<li>1945: Ein Sprengmeister der Wehrmacht verweigert die Zerstörung</li>
<li>1964: Stilllegung nach über 40 Jahren Betrieb</li>
<li>2009: Neuer Glanz als Regionalmuseum</li>
</ul>
<p>Was kaum jemand weiß: Der Turm wurde so platziert, dass er sich einst malerisch im Wasserbecken der benachbarten Villa Hirsch spiegelte – ein architektonischer Geniestreich.</p>
<h2>Was Sie heute im Turm erleben können &#8211; Das Museum im Wasserturm</h2>
<p>Seit der Sanierung durch den Förderverein Finower Wasserturm und sein Umfeld e. V. wurde der Turm ab 2009 nach und nach zum Regionalmuseum ausgebaut. Heute erleben Besucher im Inneren eine dauerhafte Ausstellung auf mehreren Ebenen:</p>
<h3>Was gibt es zu sehen?</h3>
<ul>
<li><strong>Im ehemaligen Wasserbehälter (oberste Ebene):</strong><br />
Eine multimediale Ausstellung über die 300-jährige Geschichte des Hirsch Kupfer- und Messingwerks – eindrucksvoll inszeniert im ursprünglichen Wasserraum.</li>
<li><strong>Etage darunter:</strong><br />
Eine Ausstellung zur Entstehungsgeschichte Finows, darunter die Zusammenlegung der Gemeinden und die Entwicklung zur Stadt Finow.</li>
<li><strong>Unterste Ausstellungsebene:</strong><br />
Die technische Funktion des Wasserturms – mit Originalteilen, alten Plänen und vielen spannenden Einblicken in die Wasserversorgung der Industriezeit.</li>
</ul>
<p>Das Museum ist barrierefrei zugänglich – ein moderner Personenaufzug bringt Besucher bequem bis zum Ausstellungsbereich.</p>
<figure id="attachment_1302" aria-describedby="caption-attachment-1302" style="width: 1000px" class="wp-caption aligncenter"><img wpfc-lazyload-disable="true" decoding="async" class="wp-image-1302 size-full" title="Blick ins Innere des Wasserturms mit dem Museum" src="https://www.eberswalde-magazin.de/wp-content/uploads/2025/06/Wasserturm-Finow-7.jpg" alt="Blick ins Innere des Wasserturms mit dem Museum" width="1000" height="662" srcset="https://www.eberswalde-magazin.de/wp-content/uploads/2025/06/Wasserturm-Finow-7.jpg 1000w, https://www.eberswalde-magazin.de/wp-content/uploads/2025/06/Wasserturm-Finow-7-300x199.jpg 300w, https://www.eberswalde-magazin.de/wp-content/uploads/2025/06/Wasserturm-Finow-7-768x508.jpg 768w, https://www.eberswalde-magazin.de/wp-content/uploads/2025/06/Wasserturm-Finow-7-750x497.jpg 750w" sizes="(max-width: 1000px) 100vw, 1000px" /><figcaption id="caption-attachment-1302" class="wp-caption-text">Blick ins Innere des Wasserturms mit dem Museum</figcaption></figure>
<h2>Ein Turm mit Aussicht – wortwörtlich</h2>
<p>Nach nur 40 weiteren Stufen ab dem Museum erreichen Sie die Aussichtsplattform. In 44 Metern Höhe eröffnet sich ein Panorama über das Finowtal – bei guter Sicht sogar bis zum Berliner Fernsehturm!</p>
<figure id="attachment_1305" aria-describedby="caption-attachment-1305" style="width: 1000px" class="wp-caption aligncenter"><img wpfc-lazyload-disable="true" decoding="async" class="wp-image-1305 size-full" title="Aussichtsplattform vom Wasserturm" src="https://www.eberswalde-magazin.de/wp-content/uploads/2025/06/Wasserturm-Finow-8.jpg" alt="Aussichtsplattform vom Wasserturm" width="1000" height="1503" srcset="https://www.eberswalde-magazin.de/wp-content/uploads/2025/06/Wasserturm-Finow-8.jpg 1000w, https://www.eberswalde-magazin.de/wp-content/uploads/2025/06/Wasserturm-Finow-8-200x300.jpg 200w, https://www.eberswalde-magazin.de/wp-content/uploads/2025/06/Wasserturm-Finow-8-681x1024.jpg 681w, https://www.eberswalde-magazin.de/wp-content/uploads/2025/06/Wasserturm-Finow-8-768x1154.jpg 768w, https://www.eberswalde-magazin.de/wp-content/uploads/2025/06/Wasserturm-Finow-8-750x1127.jpg 750w" sizes="(max-width: 1000px) 100vw, 1000px" /><figcaption id="caption-attachment-1305" class="wp-caption-text">Aussichtsplattform vom Wasserturm</figcaption></figure>
<h2>Panoramablick vom Wasserturm Finow: Historie, Natur und Weitblick vereint</h2>
<p>on der Aussichtsplattform des Wasserturms Finow hat man einen beeindruckenden Blick auf den gesamten Stadtteil Finow und seine Umgebung. Zu sehen sind unter anderem:</p>
<ul>
<li><strong>Das Finowtal selbst</strong> mit seinen historischen Industrieanlagen, grünen Alleen und der berühmten Messingwerksiedlung mit seinen <a href="https://www.eberswalde-magazin.de/sehenswuerdigkeiten/die-kupferhaeuser-von-eberswalde/">Kupferhäusern</a>, einer der ältesten Werkssiedlungen Deutschlands.</li>
<li><strong>Der Finowkanal</strong>, einer der ältesten künstlichen Wasserwege Deutschlands, der sich malerisch durch die Landschaft schlängelt.</li>
<li><strong>Die Stadt Eberswalde</strong> mit ihren Ortsteilen, weitläufigen Parks und markanten Gebäuden.</li>
<li>Bei guter Sicht reicht der Blick sogar bis zum <strong>Berliner Fernsehturm am Alexanderplatz</strong>, was für viele Besucher ein echtes Highlight ist.</li>
<li>Rund um Finow erstrecken sich <strong>Waldlandschaften, Felder, Seen</strong> und die sanften Hügel der Barnimer Landschaft.</li>
</ul>
<p>Besonders reizvoll ist der umlaufende Aussichtssteg, der den Blick besonders offen und frei wirken lässt. Die Kombination aus historischer Industriearchitektur und Natur schafft ein einzigartiges Panorama, das sowohl Fotografen als auch Naturfreunde begeistert. Ein Fernglas mitzunehmen lohnt sich auf jeden Fall!</p>
<h2>Events, die bewegen: Der Finower Treppenlauf</h2>
<p>Seit 2013 ist der Turm auch sportlich aktiv: Beim jährlichen Treppenlauf messen sich Wagemutige auf 261 Stufen. Ein Ereignis für die ganze Familie – und ganz sicher nichts für schwache Waden!</p>
<div class="" data-v-0b55153e="">
<h2>Ein Stempel für die Erinnerung – Der TurmPASS in Finow</h2>
<p>Wer den Finower Wasserturm besteigt, genießt nicht nur eine grandiose Aussicht, sondern erhält auch einen Stempel in den offiziellen TurmPASS Brandenburg. Dieses beliebte Sammelheft lädt dazu ein, die markantesten Aussichtstürme des Landes zu entdecken – und der Wasserturm am Finowkanal ist selbstverständlich mit dabei.</p>
<p>Fragen Sie einfach vor Ort nach dem TurmPASS und sichern Sie sich Ihren Stempel als bleibende Erinnerung an dieses besondere Bauwerk. Der TurmPASS ist ideal für Familien, Wanderfreunde und alle, die Brandenburg Schritt für Schritt erkunden möchten.</p>
<figure id="attachment_1288" aria-describedby="caption-attachment-1288" style="width: 1000px" class="wp-caption aligncenter"><img wpfc-lazyload-disable="true" decoding="async" class="wp-image-1288 size-full" title="Treppe im Turm" src="https://www.eberswalde-magazin.de/wp-content/uploads/2025/06/Wasserturm-Finow-3.jpg" alt="Treppe im Turm" width="1000" height="1503" srcset="https://www.eberswalde-magazin.de/wp-content/uploads/2025/06/Wasserturm-Finow-3.jpg 1000w, https://www.eberswalde-magazin.de/wp-content/uploads/2025/06/Wasserturm-Finow-3-200x300.jpg 200w, https://www.eberswalde-magazin.de/wp-content/uploads/2025/06/Wasserturm-Finow-3-681x1024.jpg 681w, https://www.eberswalde-magazin.de/wp-content/uploads/2025/06/Wasserturm-Finow-3-768x1154.jpg 768w, https://www.eberswalde-magazin.de/wp-content/uploads/2025/06/Wasserturm-Finow-3-750x1127.jpg 750w" sizes="(max-width: 1000px) 100vw, 1000px" /><figcaption id="caption-attachment-1288" class="wp-caption-text">Treppe im Turm</figcaption></figure>
</div>
<div class="su-service"><div class="su-service-title" style="padding-left:58px;min-height:44px;line-height:44px"><i class="sui sui-info-circle" style="font-size:44px;color:#67ab00"></i> Service</div><div class="su-service-content su-u-clearfix su-u-trim" style="padding-left:58px"></div></div>
<h2>Besuchsinformationen</h2>
<h3>Öffnungszeiten</h3>
<p>Saison: Ostern bis Herbstferien<br />
Tage: Mittwoch, Samstag, Sonntag und Feiertage<br />
Uhrzeit: 10:00–17:00 Uhr</p>
<p>Tipp: Ein Personenaufzug macht den Besuch barrierefrei!</p>
<h3>Eintrittspreise</h3>
<ul>
<li>Erwachsene: 3 €</li>
<li>Schüler/Studierende: 1 €</li>
<li>Kinder unter 6: frei</li>
</ul>
<h3>Adresse für Besucher</h3>
<p>Am Wasserturm 2<br data-start="147" data-end="150" />16227 Eberswalde (Ortsteil Finow)</p>
<h3>So kommen Sie hin</h3>
<p>Mit dem Auto:<br />
A11 Richtung Prenzlau → Abfahrt Finowfurt → B167 nach Eberswalde → „Am Stadtpark“ → „Altenhofer Straße“</p>
<p>ÖPNV:</p>
<ul>
<li>Stadtbuslinie 864 ab Eberswalde Hbf bis „Erich-Steinfurth-Straße“</li>
<li>Sonntags: Regionalbus 917 oder Stadtbus 861/862 bis „Kleiner/Großer Stern“</li>
</ul>
<h3>Kontakt</h3>
<p>Förderverein Finower Wasserturm e.V.<br />
📞 0162 640 7132<br />
📧 <a href="mailto:finower-wasserturm@gmx.de" target="_blank" rel="nofollow noopener">finower-wasserturm@gmx.de</a></p>
<figure id="attachment_1290" aria-describedby="caption-attachment-1290" style="width: 1000px" class="wp-caption aligncenter"><img wpfc-lazyload-disable="true" decoding="async" class="wp-image-1290 size-full" title="Blick von oben des Finower Wasserturms" src="https://www.eberswalde-magazin.de/wp-content/uploads/2025/06/Wasserturm-Finow-Ausblick.jpg" alt="Blick von oben des Finower Wasserturms" width="1000" height="662" srcset="https://www.eberswalde-magazin.de/wp-content/uploads/2025/06/Wasserturm-Finow-Ausblick.jpg 1000w, https://www.eberswalde-magazin.de/wp-content/uploads/2025/06/Wasserturm-Finow-Ausblick-300x199.jpg 300w, https://www.eberswalde-magazin.de/wp-content/uploads/2025/06/Wasserturm-Finow-Ausblick-768x508.jpg 768w, https://www.eberswalde-magazin.de/wp-content/uploads/2025/06/Wasserturm-Finow-Ausblick-750x497.jpg 750w" sizes="(max-width: 1000px) 100vw, 1000px" /><figcaption id="caption-attachment-1290" class="wp-caption-text">Blick von oben des Finower Wasserturms</figcaption></figure>
<h2>Fazit: Ein Ort für alle Sinne</h2>
<p>Ob Architekturfan, Geschichtsfreund oder Aussichtsliebhaber – der Finower Wasserturm begeistert. Er bietet Bildung, Bewegung und beste Aussichten. Und er erzählt eine Geschichte, die man gesehen, gehört und gespürt haben muss.</p>
<p>Besuchen Sie diesen besonderen Ort. Es lohnt sich – versprochen.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.eberswalde-magazin.de/sehenswuerdigkeiten/wasserturm-finow/">Wasserturm Finow</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.eberswalde-magazin.de">Eberswalde-Magazin</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Die Kupferhäuser von Eberswalde</title>
		<link>https://www.eberswalde-magazin.de/sehenswuerdigkeiten/die-kupferhaeuser-von-eberswalde/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Dirk Engelhardt]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 29 Mar 2025 19:20:37 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Sehenswürdigkeiten]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.eberswalde-magazin.de/?p=910</guid>

					<description><![CDATA[<p>Häuser aus Kupfer mit langer Historie Fertighäuser aus Kupfer wurden in Eberswalde in den 30er Jahren gebaut. Es blieb bei einem einmaligen Experiment. Wie sich es darin wohnt? Der Hausbesitzer, der gerade im Vorgarten mit dem Rasenmäher zugange ist, blickt belustigt auf und fragt zurück: „Wollen Sie eine Antwort mit Humor? Wie in einer Blechbüchse“, [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.eberswalde-magazin.de/sehenswuerdigkeiten/die-kupferhaeuser-von-eberswalde/">Die Kupferhäuser von Eberswalde</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.eberswalde-magazin.de">Eberswalde-Magazin</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h2>Häuser aus Kupfer mit langer Historie</h2>
<p>Fertighäuser aus Kupfer wurden in <a href="https://www.eberswalde-magazin.de/eberswalde/stadt-eberswalde/">Eberswalde</a> in den 30er Jahren gebaut. Es blieb bei einem einmaligen Experiment.</p>
<p>Wie sich es darin wohnt? Der Hausbesitzer, der gerade im Vorgarten mit dem Rasenmäher zugange ist, blickt belustigt auf und fragt zurück: „Wollen Sie eine Antwort mit Humor? Wie in einer Blechbüchse“, sagt er und grinst.</p>
<h2>Häuser aus Kupferwänden und Kupferdach als Zeugen der Eberswalder Industriegeschichte</h2>
<p><strong>Acht Häuser aus Kupferwänden und mit Kupferdach</strong> gruppieren sich <strong>unter dem markanten Wasserturm in Eberswalde-Finow</strong>, sie sind Zeugnis einer Industriegeschichte. Vor 100 Jahren fand sich hier eine der größten Industriegebiete Deutschlands, rauchende Schlote prägten das Bild am Finowkanal. Hier wurde Eisen gewalzt, Hufeisen produziert, Rohre gefertigt und eben auch Kupferplatten produziert. Die Produktion der Kupferplatten, die die <strong>Hirsch Kupfer- und Messingwerke</strong> fertigten, überstieg allerdings die Nachfrage, und so ersannen die jüdischen Fabrikbesitzer eine neue Art der Nutzung. Warum nicht Häuser aus Kupfer bauen?</p>
<figure id="attachment_936" aria-describedby="caption-attachment-936" style="width: 1000px" class="wp-caption aligncenter"><img wpfc-lazyload-disable="true" decoding="async" class="wp-image-936 size-full" title="Die Kupferhäuser in Eberswalde in der Nähe des Finower Wasserturms" src="https://www.eberswalde-magazin.de/wp-content/uploads/2025/03/Kupferhaus-3.jpg" alt="Die Kupferhäuser in Eberswalde in der Nähe des Finower Wasserturms" width="1000" height="667" srcset="https://www.eberswalde-magazin.de/wp-content/uploads/2025/03/Kupferhaus-3.jpg 1000w, https://www.eberswalde-magazin.de/wp-content/uploads/2025/03/Kupferhaus-3-300x200.jpg 300w, https://www.eberswalde-magazin.de/wp-content/uploads/2025/03/Kupferhaus-3-768x512.jpg 768w" sizes="(max-width: 1000px) 100vw, 1000px" /><figcaption id="caption-attachment-936" class="wp-caption-text">Die Kupferhäuser in Eberswalde in der Nähe des Finower Wasserturms</figcaption></figure>
<p>&nbsp;</p>
<p>Auf der <strong>Berliner Bauausstellung 1931</strong> wurden verschiedene Typen dieser ungewöhnlichen Fertighäuser beworben. „Ihr Heim! Haus „Kupfermärchen“ Dieses ist ein wundervolles Kupferhaus, 4 Zimmer, Küche, Bad und Kammer. Eingebaute Schränke sind in allen unseren Häusern vorgesehen. Sie begeistern durch die ökonomische Raumausnutzung und die Ersparnis an Geld und Arbeitskraft die Hausfrau“, warb der Prospekt. Außerdem wurden darin das in die Wand eingelassene Bügelbrett und das in allen Haustypen vorhandene Badezimmer hervorgehoben. Die <strong>Preise der Kupferhäuser waren erschwinglich</strong>: der Typ Kupfercastell mit 100 Quadratmeter Wohnfläche kostete 10.900 Mark, der Frühlingstraum mit 110 Quadratmeter 10.600 Mark, das Juwel mit 70 Quadratmetern 7900 Mark und der Maienmorgen mit 50 Quadratmeter 6900 Mark. Der Aufbau der Häuser, so versprach man damals, sollte in Rekordgeschwindigkeit vor sich gehen: sechs Arbeiter sollten den Aufbau eines Hauses innerhalb von 24 Stunden schaffen. Die Häuser erregten international Aufsehen, und auf der Pariser Internationalen Kolonialausstellung 1931 erhielten sie den Grand Prix. Es kam aber auch Kritik von Architekten: man bemängelte die „altmodischen“ Entwürfe und fürchtete im Sommer einen Hitzestau wegen der Metallwände.</p>
<p>Wenn man sich heute der Musterhaussiedlung in Eberswalde-Finow nähert, meint man beim ersten Blick, es handelt sich um Holzhäuser. Die Außenwände haben die Optik von Holzbrettern, und die dunkelbraune Farbe verstärkt diesen Eindruck. Dies rührt vom gebeizten Kupferblech der Außenhaut. Dazu kontrastieren weiß gestrichene Fensterrahmen und weiß-grüne Fensterläden aus Holz.</p>
<figure id="attachment_935" aria-describedby="caption-attachment-935" style="width: 1000px" class="wp-caption aligncenter"><img wpfc-lazyload-disable="true" decoding="async" class="wp-image-935 size-full" title="Große Fenster und viel Grün im Garten - das bieten die Eberswalder Kupferhäuser " src="https://www.eberswalde-magazin.de/wp-content/uploads/2025/03/Kupferhaus-4.jpg" alt="Große Fenster und viel Grün im Garten - das bieten die Eberswalder Kupferhäuser " width="1000" height="667" srcset="https://www.eberswalde-magazin.de/wp-content/uploads/2025/03/Kupferhaus-4.jpg 1000w, https://www.eberswalde-magazin.de/wp-content/uploads/2025/03/Kupferhaus-4-300x200.jpg 300w, https://www.eberswalde-magazin.de/wp-content/uploads/2025/03/Kupferhaus-4-768x512.jpg 768w" sizes="(max-width: 1000px) 100vw, 1000px" /><figcaption id="caption-attachment-935" class="wp-caption-text">Große Fenster und viel Grün im Garten &#8211; das bieten die Eberswalder Kupferhäuser</figcaption></figure>
<p>&nbsp;</p>
<p>Die <strong>Innenwände der Häuser</strong> bestehen aus farblich unterschiedlich gestaltetem Stahlblech, statt Tapete gab es Lackierungen mit Farben wie nilgrün, pastellblau oder korallenrot. Einen Nagel für ein Bild einzuschlagen, ist da eine Herausforderung. Ausgesteift wurden die Häuser durch ein inneres Holzgerüst. Der Dämmstoff zwischen Innenhaut und Außenhaut war Pappe, wobei eine ausgeklügelte Verbindung von großen Luftlöchern dafür sorgte, dass die Luft nicht zirkulieren konnte. Das Dach bestand aus einem aufgenagelten dünnen Kupferblech. Die acht Kupferhäuser in der Musterhaussiedlung waren damals vorgesehen als Testobjekte. Angestellte des Werkes sollten dort „testwohnen“, um zu sehen, ob sich die Prototypen zum normalen wohnen eigneten.</p>
<p>Die Erfinder waren der <strong>Ingenieur Frigyes Förster und der Architekt Robert Krafft</strong>. Sie folgten der damals aufkommenden Grundidee des Bauhauses, nach der die schnelle Schaffung von Wohnraum durch Fertigteile favorisiert wurde.</p>
<p>Die Hirsch-Werke sicherten sich die Rechte an dem von Förster und Krafft entwickelten „<strong>Box-Frame-System</strong>“, das aus Wandelementen bestand, die leicht zu transportieren waren und auch leicht zu montieren und demontieren.</p>
<p>Die Elemente bestanden aus einem Holzrahmen mit Dämmung, einer Verkleidung aus geprägtem Stahlblech für die Innenseite und einer Kupferhaut für die Fassade. Das Dach bestand aus Kupferblechen, in das Rautenmuster geprägt waren.</p>
<figure id="attachment_934" aria-describedby="caption-attachment-934" style="width: 1000px" class="wp-caption aligncenter"><img wpfc-lazyload-disable="true" decoding="async" class="wp-image-934 size-full" title="Kupfer und Holz in Symbiose am Kupferhaus " src="https://www.eberswalde-magazin.de/wp-content/uploads/2025/03/Kupferhaus-5.jpg" alt="Kupfer und Holz in Symbiose am Kupferhaus " width="1000" height="667" srcset="https://www.eberswalde-magazin.de/wp-content/uploads/2025/03/Kupferhaus-5.jpg 1000w, https://www.eberswalde-magazin.de/wp-content/uploads/2025/03/Kupferhaus-5-300x200.jpg 300w, https://www.eberswalde-magazin.de/wp-content/uploads/2025/03/Kupferhaus-5-768x512.jpg 768w" sizes="(max-width: 1000px) 100vw, 1000px" /><figcaption id="caption-attachment-934" class="wp-caption-text">Kupfer und Holz in Symbiose am Kupferhaus</figcaption></figure>
<p>&nbsp;</p>
<p>1930 und 1934 ließen sich die Erfinder das Kupferhaus sogar mit einigen Systemverbesserungen patentieren. Generell war Kupfer für den vorgefertigten Hausbau gut geeignet, das es sehr feuerbeständig ist und eine gute Korrosionsbeständigkeit aufweist. Und der sehr gute Zustand, in dem sich die heute rund 90 Jahre alten Fertighäuser befinden, zeugen von deren Langlebigkeit.</p>
<p>Das Kupferhaus, da waren sich die Erfinder damals sicher, verfügte <strong>über sehr guten Wärmeschutz</strong>. Ob die Wandelemente aber tatsächlich das Äquivalent einer 2,2 Meter dicken Backsteinmauer boten, wie ein Gutachten des Forschungsheims für Wärmeschutz vor 90 Jahren angeblich belegte, stellen Experten heute in Frage.</p>
<p>Da die Kupferhäuser erst 1996 unter Denkmalschutz gestellt wurden, war es den Bewohnern zuvor freigestellt, Veränderungen vorzunehmen. Deshalb haben einige nicht mehr den Originalzustand, sie verfügen über Anbauten oder neue Dächer aus normalen Dachziegeln. Der Förderverein <a href="https://www.eberswalde-magazin.de/sehenswuerdigkeiten/wasserturm-finow/">Finower Wasserturm</a>, der im Wasserturm ein kleines Museum zur Industriegeschichte betreibt, hat jetzt vor, eines der Häuser – das einzige, das nicht bewohnt ist – als Museum begehbar zu machen. „Es handelt sich um das zuletzt gebaute Haus aus dem Jahr 1932, das Walter Gropius entwarf“, erzählt Karl-Dietrich Laffin vom Förderverein. Es ist das kleinste Haus, hat zwei kleine Zimmer, ein kleines Bad und eine Küche. Außer der modernen Zentralheizung ist fast alles noch original darin. Man sieht sogar noch die Stellen, an denen die früheren Bewohner Bilder aufgehängt hatten. Gropius dachte damals nachhaltig: er legte Wert auf einen effizienten Energiehaushalt seiner Häuser.</p>
<figure id="attachment_937" aria-describedby="caption-attachment-937" style="width: 1000px" class="wp-caption aligncenter"><img wpfc-lazyload-disable="true" decoding="async" class="wp-image-937 size-full" title="Fassade vom Kupferhaus in Eberswalde" src="https://www.eberswalde-magazin.de/wp-content/uploads/2025/03/Kupferhaus-2.jpg" alt="Fassade vom Kupferhaus in Eberswalde" width="1000" height="667" srcset="https://www.eberswalde-magazin.de/wp-content/uploads/2025/03/Kupferhaus-2.jpg 1000w, https://www.eberswalde-magazin.de/wp-content/uploads/2025/03/Kupferhaus-2-300x200.jpg 300w, https://www.eberswalde-magazin.de/wp-content/uploads/2025/03/Kupferhaus-2-768x512.jpg 768w" sizes="(max-width: 1000px) 100vw, 1000px" /><figcaption id="caption-attachment-937" class="wp-caption-text">Fassade vom Kupferhaus in Eberswalde</figcaption></figure>
<h2>Warum endete der verheißungsvolle Kupferhausbau dann so abrupt?</h2>
<p>„Dies war eine <strong>Auswirkung der Weltwirtschaftskrise 1932</strong>“, weiß Laffin. Durch sie gerieten die Hirsch Kupfer- und Messingwerke, damals Europas modernste Kupferfabrik, in finanzielle Schwierigkeiten, und die Abteilung Kupferhausbau wurde geschlossen.</p>
<p>Daran konnte auch die <strong>1932 gegründete Deutsche Kupferhausgesellschaft</strong> nichts ändern. Sie bot Juden, die nach Palästina auswandern wollten und Bargeld nicht mitnehmen durften, ein besonderes Paket an: Fertigteile für ein Kupferhaus konnte als „Umzugsgut“ mitgenommen werden. Der Haustyp „Haifa“ hatte, auf 34 Pakete verteilt, ein Gesamtgewicht von gut 15.000 Kilogramm und war damit schiffbar. Die Deutsche Kupferhausgesellschaft machte sich beim Reichswirtschaftsministerium dafür stark, dass wohlhabenden Auswanderern die Mitnahme eines Kupferhauses als Umzugsgut gestattet wurde. 1933 schalteten die Hirsch-Werke in der Jüdischen Rundschau Anzeigen, in denen sie für die Vorzüge der Häuser warben – unter anderem mit der hervorragenden Isolierung gegen Hitze und Kälte. Mitte der 1930er Jahre begann dann aber die militärische Aufrüstung, und <strong>Kupfer galt als kriegswichtiger Rohstoff</strong>. Damit war das Ende der Kupferhäuser besiegelt.</p>
<figure id="attachment_913" aria-describedby="caption-attachment-913" style="width: 1000px" class="wp-caption aligncenter"><img wpfc-lazyload-disable="true" decoding="async" class="wp-image-913 size-full" title="Die Kupferhäuser in Eberswalde von oben betrachtet" src="https://www.eberswalde-magazin.de/wp-content/uploads/2025/03/Eberswalde-Kupferhaeuser.jpg" alt="Die Kupferhäuser in Eberswalde von oben betrachtet" width="1000" height="662" srcset="https://www.eberswalde-magazin.de/wp-content/uploads/2025/03/Eberswalde-Kupferhaeuser.jpg 1000w, https://www.eberswalde-magazin.de/wp-content/uploads/2025/03/Eberswalde-Kupferhaeuser-300x199.jpg 300w, https://www.eberswalde-magazin.de/wp-content/uploads/2025/03/Eberswalde-Kupferhaeuser-768x508.jpg 768w" sizes="(max-width: 1000px) 100vw, 1000px" /><figcaption id="caption-attachment-913" class="wp-caption-text">Die Kupferhäuser in Eberswalde von oben betrachtet</figcaption></figure>
<p>Heute schätzen Architekten das Material <strong>Kupfer wieder für moderne Hausbauten</strong>. Zum einen besticht es durch die Patina, die es recht schnell erhält, zum anderen ist es gut geeignet für die Konstruktion vorgehängter hinterlüfteter Fassaden. Die <strong>Kupferpatina</strong> schützt vor Korrosion, Schutzanstriche werden nicht benötigt. Nachhaltig ist das Material ebenfalls, denn beim Abriss des Hauses lässt sich Kupfer endlos weiterverwerten, ohne den geringsten Qualitätsverlust. Das Deutsche Kupferinstitut stellte fest, dass <strong>Kupfer eine Schlüsselrolle in der nachhaltigen Entwicklung hat</strong> und für die grüne Revolution unverzichtbar sei. Aufsehenerregende moderne Bauten mit Kupfer sind zum Beispiel die Sporthalle in Sankt Martin Villach, die eine Kupferfassade aus gefalteten Lochblechen aufweist, oder das Wissenschaftszentrum Experimentarium in Dänemark, das durch eine aufsehenerregende Helix-Treppe aus Kupfer glänzt. Die Architekten wollten mit ihr eine abstrakte Version eines DNA-Strangs schaffen. Aber auch ganz „normale“ Stadtvillen erhalten heute durch eine Kupferhaut auf der Dachgaube ein schönes Detail.</p>
<h2>Weiterführende INFO zum Einsatz von Kupfer beim Häuserbau</h2>
<p>Kupfer ist seit seiner Entdeckung im Jahr 8700 vor Christus eines der am häufigsten verwendeten Metalle in der Geschichte der Menschheit. Im Bau kann Kupfer sehr vielfältig eingesetzt werden – von Treppenhäusern über Statuen bis zur komplexen Architektur.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.eberswalde-magazin.de/sehenswuerdigkeiten/die-kupferhaeuser-von-eberswalde/">Die Kupferhäuser von Eberswalde</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.eberswalde-magazin.de">Eberswalde-Magazin</a>.</p>
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		<title>Papierfabrik Wolfswinkel mit Wasserturm</title>
		<link>https://www.eberswalde-magazin.de/sehenswuerdigkeiten/papierfabrik-wolfswinkel-mit-wasserturm/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 14 Feb 2025 23:20:59 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Sehenswürdigkeiten]]></category>
		<category><![CDATA[Industriegeschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Industriekultur]]></category>
		<category><![CDATA[Papierfabrik]]></category>
		<category><![CDATA[Wassertürme]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Papierfabrik Wolfswinkel in Eberswalde &#8211; Verborgene Geschichte eines Lost Places und neue Visionen Ein Stück Industriegeschichte mitten in der Natur Wer heute entlang der Finow spaziert, kann die eindrucksvolle Silhouette der Papierfabrik Wolfswinkel nicht übersehen. Hoch ragt der Wasserturm Wolfswinkel aus den verlassenen Ruinen empor – ein stiller Zeuge einer 265-jährigen Industriegeschichte, die einst Eberswalde [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.eberswalde-magazin.de/sehenswuerdigkeiten/papierfabrik-wolfswinkel-mit-wasserturm/">Papierfabrik Wolfswinkel mit Wasserturm</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.eberswalde-magazin.de">Eberswalde-Magazin</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h2 data-pm-slice="1 1 []">Die Papierfabrik Wolfswinkel in Eberswalde &#8211; Verborgene Geschichte eines Lost Places und neue Visionen</h2>
<h3 data-pm-slice="1 1 []">Ein Stück Industriegeschichte mitten in der Natur</h3>
<p>Wer heute entlang der Finow spaziert, kann die eindrucksvolle Silhouette der <strong>Papierfabrik Wolfswinkel</strong> nicht übersehen. Hoch ragt der <strong>Wasserturm Wolfswinkel</strong> aus den verlassenen Ruinen empor – ein stiller Zeuge einer 265-jährigen Industriegeschichte, die einst <a href="https://www.eberswalde-magazin.de/eberswalde/stadt-eberswalde/">Eberswalde</a> prägte. Einst eine bedeutende Produktionsstätte für Papier, ist das Areal heute ein Lost Place mit faszinierender Vergangenheit und ungewisser Zukunft.</p>
<h3>Von der Papiermühle zur Großfabrik</h3>
<p>Die Anfänge der Papierproduktion in Wolfswinkel gehen auf das Jahr <strong>1765</strong> zurück. Damals wurde die Papiermühle als Ersatz für eine ältere Anlage errichtet, die im Siebenjährigen Krieg zerstört wurde. Unter <strong>Johann Friedrich Nitsche</strong> entwickelte sich der Betrieb ab <strong>1812</strong> zu einer der bedeutendsten Papierfabriken der Region. Besonders mit der Einführung industrieller Maschinen im <strong>19. Jahrhundert</strong> erlebte Wolfswinkel eine Blütezeit.</p>
<p><strong>Einige Meilensteine der Papierfabrik:</strong></p>
<ul data-spread="false">
<li><strong>1834</strong>: Anschaffung der ersten englischen Papiermaschine</li>
<li><strong>1865</strong>: Karl Marggraff wird Teilhaber und treibt den Ausbau voran</li>
<li><strong>1917</strong>: Übernahme durch die Siemens-Schuckertwerke</li>
<li><strong>1957</strong>: Produktion von handgeschöpftem Büttenpapier – weltweit gefragt</li>
<li><strong>1994</strong>: Endgültige Stilllegung der Produktion</li>
</ul>
<p>Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs konnte eine vollständige Demontage durch die Sowjets nur durch das Engagement ehemaliger Mitarbeiter verhindert werden. Dennoch setzte nach der Wende der wirtschaftliche Niedergang ein, und die traditionsreiche Papierfabrik musste 1994 schließen.</p>
<h3>Der Wasserturm Wolfswinkel – das Wahrzeichen des Areals</h3>
<p>Der <strong>Wasserturm</strong> ist das markanteste Bauwerk der alten Fabrik. Seine massiven Ziegelwände und die charakteristische Architektur machen ihn zu einem beliebten Fotomotiv. Mit seinem achteckigen Grundriss und den filigranen Verzierungen an der Fassade ist er ein bemerkenswertes Beispiel für die Industriearchitektur des späten 19. Jahrhunderts. Errichtet wurde der Turm um 1917/1918, um die Papierfabrik zuverlässig mit Wasser zu versorgen. Sein Wassertank umfasst 100 Kubikmeter.</p>
<p>Pläne zur Umnutzung als Wohnraum oder kulturelle Einrichtung bestehen bereits – doch die Zukunft des Turms bleibt ungewiss. Der Turm bleibt ein auffälliges Wahrzeichen und steht in engem Zusammenhang mit der Entwicklung der Papierfabrik Wolfswinkel, die eine bedeutende Rolle in der Industriegeschichte der Region spielte.</p>
<p data-pm-slice="1 1 []">Ein besonders eindrucksvoller Blick auf den Wasserturm bietet sich von der <strong>Brücke an der Eisenspalterei</strong>. Von hier aus öffnet sich eine Perspektive auf das gesamte Areal, bei der die Silhouette des Turms majestätisch über den verfallenen Gebäuden thront. Besonders in den frühen Morgenstunden oder bei Sonnenuntergang entfaltet dieser Blick eine fast magische Atmosphäre – ein Paradies für Fotografen und Geschichtsliebhaber gleichermaßen.</p>
<p data-pm-slice="1 1 []"><div class="su-service"><div class="su-service-title" style="padding-left:58px;min-height:44px;line-height:44px"><i class="sui sui-info-circle" style="font-size:44px;color:#67ab00"></i> Service</div><div class="su-service-content su-u-clearfix su-u-trim" style="padding-left:58px">
<p data-pm-slice="1 1 []">Die <strong data-start="46" data-end="74">Papierfabrik Wolfswinkel</strong> mit dem markanten Wasserturm befindet sich in der Straße <strong data-start="132" data-end="167">Wolfswinkel 3, 16227 Eberswalde</strong>. </div></div>
<h3>Ein Lost Place mit Zukunft?</h3>
<p>Das Gelände der Papierfabrik Wolfswinkel ist nicht öffentlich zugänglich, aber von der gegenüberliegenden Seite der Finow lässt sich ein beeindruckender Blick auf die Ruinen werfen. In den letzten Jahren gab es immer wieder Konzepte für eine neue Nutzung des Areals:</p>
<table>
<tbody>
<tr>
<th>Jahr</th>
<th>Idee</th>
<th>Status</th>
</tr>
<tr>
<td>2000er</td>
<td>Künstlerdorf</td>
<td>Nicht realisiert</td>
</tr>
<tr>
<td>2010</td>
<td>Wohnquartier mit Loft-Wohnungen</td>
<td>Gescheitert</td>
</tr>
<tr>
<td>2020</td>
<td>Konzept für ein Mischquartier mit Kultur- und Gewerbeflächen</td>
<td>In Diskussion</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>Eine besondere Vision ist die Umnutzung des Wasserturms als <strong>temporäres Wohnen</strong> – eine außergewöhnliche Idee, die dem Bauwerk eine völlig neue Funktion geben würde.</p>
<h3>Ein Ort voller Geheimnisse</h3>
<p>Wer sich für <strong><a href="https://www.eberswalde-magazin.de/sehenswuerdigkeiten/die-eisenspalterei-in-eberswalde-als-lost-places-der-industriekultur/">Lost Places</a></strong> interessiert, wird in Wolfswinkel fündig. Zwischen überwucherten Wegen, mit Graffiti verzierten Wänden und den Überresten vergangener Industriekultur erzählt jeder Winkel eine Geschichte. Es ist ein Ort, an dem Vergangenheit und Zukunft aufeinandertreffen.</p>
<p>Ob die Papierfabrik Wolfswinkel eines Tages zu neuem Leben erwacht, bleibt abzuwarten. Bis dahin bleibt sie ein faszinierendes Relikt – und vielleicht eines der spannendsten Fotomotive Eberswaldes.</p>
<p>Ganz in der Nähe ist ein weiterer Lost Places von Eberswalde: <a href="https://www.eberswalde-magazin.de/sehenswuerdigkeiten/die-eisenspalterei-in-eberswalde-als-lost-places-der-industriekultur/">Die Eisenspalterei mit einer der nicht sanierten Borsighallen.</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.eberswalde-magazin.de/sehenswuerdigkeiten/papierfabrik-wolfswinkel-mit-wasserturm/">Papierfabrik Wolfswinkel mit Wasserturm</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.eberswalde-magazin.de">Eberswalde-Magazin</a>.</p>
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		<title>Die Eisenspalterei in Eberswalde  &#8211; als Lost Places der Industriekultur</title>
		<link>https://www.eberswalde-magazin.de/sehenswuerdigkeiten/die-eisenspalterei-in-eberswalde-als-lost-places-der-industriekultur/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 14 Feb 2025 22:07:27 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Sehenswürdigkeiten]]></category>
		<category><![CDATA[Eisenspalterei]]></category>
		<category><![CDATA[Industriegeschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Industriekultur]]></category>
		<category><![CDATA[Lost Places]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Lost Places in Eberswalde: Die vergessene Borsighalle der Eisenspalterei Einst war sie ein Symbol für industrielle Innovation, heute ist sie ein geheimnisvoller Lost Place: Die alte Halle der Eisenspalterei in Eberswalde. Während ihre &#8222;Zwillingshalle&#8220;, die Borsighalle, für Millionen saniert wurde, verfällt die zweite Halle zusehends. Doch warum wurde diese beeindruckende Industriehalle dem Verfall überlassen? Und [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.eberswalde-magazin.de/sehenswuerdigkeiten/die-eisenspalterei-in-eberswalde-als-lost-places-der-industriekultur/">Die Eisenspalterei in Eberswalde  &#8211; als Lost Places der Industriekultur</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.eberswalde-magazin.de">Eberswalde-Magazin</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h2 data-pm-slice="1 1 []">Lost Places in Eberswalde: Die vergessene Borsighalle der Eisenspalterei</h2>
<p>Einst war sie ein Symbol für industrielle Innovation, heute ist sie ein geheimnisvoller Lost Place: Die alte Halle der Eisenspalterei in <a href="https://www.eberswalde-magazin.de/eberswalde/stadt-eberswalde/">Eberswalde</a>. Während ihre &#8222;Zwillingshalle&#8220;, die Borsighalle, für Millionen saniert wurde, verfällt die zweite Halle zusehends. Doch warum wurde diese beeindruckende Industriehalle dem Verfall überlassen? Und was macht sie heute so besonders?</p>
<h3>Die Geschichte der Eisenspalterei: Ein Blick in die Vergangenheit</h3>
<p>Die Eisenspalterei in Eberswalde ist ein bedeutendes Relikt der preußischen Industrialisierung. Ursprünglich von den Borsigwerken zwischen 1847 und 1849 in Berlin-Moabit errichtet, wurde eine der Hallen später an den Finowkanal versetzt. Sie diente als Vorbild für zahlreiche Bahnhofs- und Fabrikhallen in ganz Europa.</p>
<p>Besonders spannend: Die Borsighallen, zu denen die Eisenspalterei gehörte, galten als technische Meisterwerke. Doch während eine Halle gerettet wurde, bleibt die zweite ein vergessener Zeuge vergangener Zeiten.</p>
<p>&nbsp;</p>
<figure id="attachment_796" aria-describedby="caption-attachment-796" style="width: 1000px" class="wp-caption aligncenter"><img wpfc-lazyload-disable="true" decoding="async" class="wp-image-796 size-full" title="Eisenspalterei in Eberswalde" src="https://www.eberswalde-magazin.de/wp-content/uploads/2025/02/Eberswalde-Eisenspalterei.jpg" alt="Eisenspalterei in Eberswalde" width="1000" height="662" srcset="https://www.eberswalde-magazin.de/wp-content/uploads/2025/02/Eberswalde-Eisenspalterei.jpg 1000w, https://www.eberswalde-magazin.de/wp-content/uploads/2025/02/Eberswalde-Eisenspalterei-300x199.jpg 300w, https://www.eberswalde-magazin.de/wp-content/uploads/2025/02/Eberswalde-Eisenspalterei-768x508.jpg 768w" sizes="(max-width: 1000px) 100vw, 1000px" /><figcaption id="caption-attachment-796" class="wp-caption-text">Eisenspalterei in Eberswalde</figcaption></figure>
<h2 data-start="2132" data-end="2187">Die Borsighalle: Sanierter Zwilling und Lost Place</h2>
<p data-start="2189" data-end="2484">In direkter Nachbarschaft zur <a href="https://www.eberswalde-magazin.de/sehenswuerdigkeiten/papierfabrik-wolfswinkel-mit-wasserturm/">Papierfabrik</a> Wolfswinkel befindet sich die Borsighalle, ein national wertvolles Denkmal der Industriekultur. Die Halle, ursprünglich in Berlin-Moabit errichtet, wurde später nach Eberswalde verlegt. Sie gilt als Vorbild für viele Fabrik- und Bahnhofshallen Europas.</p>
<p data-start="2486" data-end="2727">Während eine der beiden historischen Hallen für 2,8 Millionen Euro saniert wurde, rottet die zweite Halle weiter vor sich hin. Diese Gegenüberstellung von Licht und Schatten macht die Borsighallen zu einem weiteren faszinierenden Lost Place.</p>
<figure id="attachment_787" aria-describedby="caption-attachment-787" style="width: 1000px" class="wp-caption aligncenter"><img wpfc-lazyload-disable="true" decoding="async" class="wp-image-787 size-full" title="Ein Zwilling der Hallen als Lost Places von Eberswalde" src="https://www.eberswalde-magazin.de/wp-content/uploads/2025/02/Eberswalde-Lost-Places-2.jpg" alt="Ein Zwilling der Hallen als Lost Places von Eberswalde" width="1000" height="662" srcset="https://www.eberswalde-magazin.de/wp-content/uploads/2025/02/Eberswalde-Lost-Places-2.jpg 1000w, https://www.eberswalde-magazin.de/wp-content/uploads/2025/02/Eberswalde-Lost-Places-2-300x199.jpg 300w, https://www.eberswalde-magazin.de/wp-content/uploads/2025/02/Eberswalde-Lost-Places-2-768x508.jpg 768w" sizes="(max-width: 1000px) 100vw, 1000px" /><figcaption id="caption-attachment-787" class="wp-caption-text">Ein Zwilling der Hallen als Lost Places von Eberswalde</figcaption></figure>
<h3 data-pm-slice="1 3 []">Zwei Hallen – zwei Schicksale</h3>
<p>Heute gibt es zwei markante Hallen an der Lichterfelder Straße in Eberswalde:</p>
<ul data-spread="false">
<li><strong>Die Borsighalle</strong>: Nach einer teuren Sanierung für 2,8 Millionen Euro wurde sie zu einem kulturellen Denkmal erklärt. Sie gilt als national wertvolles Bauwerk.</li>
<li><strong>Die zweite Halle der Eisenspalterei</strong>: Sie wurde nach einem verheerenden Brand 1997 fast vollständig zerstört und ist heute ein Lost Place. Lediglich ihre beeindruckende Gitterkonstruktion und ein hoher Schornstein erinnern an ihre einstige Pracht.</li>
</ul>
<h3>Warum verfällt die zweite Halle?</h3>
<p>Es gibt viele Gründe, warum diese Halle nie saniert wurde:</p>
<ol start="1" data-spread="false">
<li><strong>Hohe Kosten</strong>: Die Stadt investierte bereits Millionen in die Borsighalle und sucht noch nach einer Nutzungsmöglichkeit.</li>
<li><strong>Fehlendes Interesse</strong>: Während die sanierte Halle unter Denkmalschutz steht, scheint es für den Lost Place keine konkreten Pläne zu geben.</li>
<li><strong>Industriecharme vs. Verfall</strong>: Während manche diese Hallen als Kulturerbe sehen, sind sie für andere nur Überbleibsel einer vergangenen Ära.</li>
</ol>
<h2>Ein Meisterwerk, das in Vergessenheit geriet</h2>
<p>Die verfallene Borsighalle, einst ein Meilenstein der Industriekultur, wurde ursprünglich zwischen <strong data-start="658" data-end="675">1847 und 1849</strong> in Berlin-Moabit errichtet und später nach Eberswalde versetzt. Sie war ein Prototyp für viele europäische Fabrik- und Bahnhofsgebäude und galt als Symbol für Fortschritt und Innovation. Doch heute erinnert nur noch die eiserne Gitterkonstruktion an die einstige Pionierleistung.</p>
<figure id="attachment_788" aria-describedby="caption-attachment-788" style="width: 1000px" class="wp-caption aligncenter"><img wpfc-lazyload-disable="true" decoding="async" class="wp-image-788 size-full" title="Alte Borsighalle an der Papierfabrik als Lost Places in Eberswalde" src="https://www.eberswalde-magazin.de/wp-content/uploads/2025/02/Eberswalde-Lost-Places-3.jpg" alt="Alte Borsighalle an der Papierfabrik als Lost Places in Eberswalde" width="1000" height="662" srcset="https://www.eberswalde-magazin.de/wp-content/uploads/2025/02/Eberswalde-Lost-Places-3.jpg 1000w, https://www.eberswalde-magazin.de/wp-content/uploads/2025/02/Eberswalde-Lost-Places-3-300x199.jpg 300w, https://www.eberswalde-magazin.de/wp-content/uploads/2025/02/Eberswalde-Lost-Places-3-768x508.jpg 768w" sizes="(max-width: 1000px) 100vw, 1000px" /><figcaption id="caption-attachment-788" class="wp-caption-text">Alte Borsighalle an der Papierfabrik als Lost Places in Eberswalde</figcaption></figure>
<p>&nbsp;</p>
<h2>Der Brand von 1997 – Der Anfang vom Ende</h2>
<p>Ein dramatisches Ereignis markierte den Wendepunkt in der Geschichte der Halle: <strong data-start="1086" data-end="1114">1997 zerstörte ein Feuer</strong> weite Teile des Gebäudes. Besonders die hölzerne Fassade wurde durch die Flammen vernichtet, und seitdem wurde kaum noch in den Erhalt der Halle investiert. Anders als ihr saniertes Pendant, blieb sie sich selbst überlassen – ein Relikt vergangener Zeiten, das von Wind, Wetter und Vandalismus gezeichnet ist.</p>
<figure id="attachment_789" aria-describedby="caption-attachment-789" style="width: 1000px" class="wp-caption aligncenter"><img wpfc-lazyload-disable="true" decoding="async" class="wp-image-789 size-full" title="Innenraum des Lost Places an der Papierfabrik von Eberswalde" src="https://www.eberswalde-magazin.de/wp-content/uploads/2025/02/Eberswalde-Lost-Places-4.jpg" alt="Innenraum des Lost Places an der Papierfabrik von Eberswalde" width="1000" height="662" srcset="https://www.eberswalde-magazin.de/wp-content/uploads/2025/02/Eberswalde-Lost-Places-4.jpg 1000w, https://www.eberswalde-magazin.de/wp-content/uploads/2025/02/Eberswalde-Lost-Places-4-300x199.jpg 300w, https://www.eberswalde-magazin.de/wp-content/uploads/2025/02/Eberswalde-Lost-Places-4-768x508.jpg 768w" sizes="(max-width: 1000px) 100vw, 1000px" /><figcaption id="caption-attachment-789" class="wp-caption-text">Innenraum des Lost Places an der Papierfabrik von Eberswalde</figcaption></figure>
<h2>Ein Paradies für Urban Explorer und Fotografen</h2>
<p>Trotz des Verfalls zieht die Halle zahlreiche <strong data-start="1527" data-end="1551">Lost-Place-Entdecker</strong> an. Die rostigen Stahlträger, von Moos und Efeu umwuchert, das Spiel von Licht und Schatten durch die offenen Dachkonstruktionen – all das macht sie zu einem magischen Ort für Fotografen und Geschichtsfans.</p>
<p data-pm-slice="1 1 []">Trotz (oder gerade wegen) ihres Verfalls zieht die alte Halle der Eisenspalterei Fotografen, Geschichtsinteressierte und Abenteurer an. Der rostige Stahl, die eingestürzten Teile und das natürliche Licht, das durch die Ruine fällt, erzeugen eine mystische Atmosphäre. Die Kombination aus Geschichte und Vergänglichkeit macht diesen Ort zu einem der faszinierendsten Lost Places in Brandenburg.</p>
<figure id="attachment_790" aria-describedby="caption-attachment-790" style="width: 1000px" class="wp-caption aligncenter"><img wpfc-lazyload-disable="true" decoding="async" class="wp-image-790 size-full" title="Alte Mauern des Lost Places an der Papierfabrik von Eberswalde" src="https://www.eberswalde-magazin.de/wp-content/uploads/2025/02/Eberswalde-Lost-Places-5.jpg" alt="Alte Mauern des Lost Places an der Papierfabrik von Eberswalde" width="1000" height="662" srcset="https://www.eberswalde-magazin.de/wp-content/uploads/2025/02/Eberswalde-Lost-Places-5.jpg 1000w, https://www.eberswalde-magazin.de/wp-content/uploads/2025/02/Eberswalde-Lost-Places-5-300x199.jpg 300w, https://www.eberswalde-magazin.de/wp-content/uploads/2025/02/Eberswalde-Lost-Places-5-768x508.jpg 768w" sizes="(max-width: 1000px) 100vw, 1000px" /><figcaption id="caption-attachment-790" class="wp-caption-text">Alte Mauern des Lost Places an der Papierfabrik von Eberswalde</figcaption></figure>
<h2 data-pm-slice="1 1 []">Besuch der Eisenspalterei: Was ist erlaubt?</h2>
<p>Wichtiger Hinweis: Die verfallene Halle ist offiziell nicht für die Öffentlichkeit zugänglich. Das Betreten ist gefährlich und kann strafrechtliche Konsequenzen haben. Wer trotzdem die beeindruckende Architektur der Vergangenheit erleben möchte, kann sich die sanierte Borsighalle ansehen – oder einen Blick von außerhalb auf die Lost-Place-Halle werfen.</p>
<h2 data-start="1624" data-end="1672">Wie lange noch? Die ungewisse Zukunft</h2>
<p data-start="1624" data-end="1672">Ob die verfallene Borsighalle irgendwann gerettet oder abgerissen wird, ist unklar. Während sich Eberswalde intensiv um den Erhalt seiner Industriekultur bemüht, scheint für diese Halle die Zeit abgelaufen zu sein. Doch solange sie noch steht, bleibt sie eines der eindrucksvollsten Zeugnisse der industriellen Geschichte der Stadt.</p>
<p data-start="1624" data-end="1672"><div class="su-service"><div class="su-service-title" style="padding-left:58px;min-height:44px;line-height:44px"><i class="sui sui-info-circle" style="font-size:44px;color:#67ab00"></i> Service</div><div class="su-service-content su-u-clearfix su-u-trim" style="padding-left:58px">
<h3 data-start="1624" data-end="1672">📍 <strong data-start="1631" data-end="1670">Standort der Eisenspalterei und Borsighalle</strong></h3>
<p data-start="1673" data-end="1750"><strong data-start="1676" data-end="1687">Adresse</strong>: Am alten Walzwerk 1, 16225 Eberswalde<br data-start="1726" data-end="1729" /><strong data-start="1732" data-end="1747">Koordinaten</strong>:</p>
<ul data-start="1753" data-end="1821">
<li data-start="1753" data-end="1785">Längengrad: 13.7677040652221</li>
<li data-start="1788" data-end="1821">Breitengrad: 52.8413172154327</li>
</ul>
</div></div>
<h2 data-start="2729" data-end="2756"><strong data-start="2729" data-end="2756">Fakten zu Borsighallen:</strong></h2>
<ul data-start="2757" data-end="2914">
<li data-start="2757" data-end="2787">Errichtet zwischen 1847-1849</li>
<li data-start="2788" data-end="2832">Konstruktion aus genieteten Gusseisenbögen</li>
<li data-start="2833" data-end="2879">Teil der national wertvollen Kulturdenkmäler</li>
<li data-start="2880" data-end="2914">Die eine Halle ist ein Lost Places, die andere hat oft Leerstand trotz Sanierung</li>
</ul>
<h2 data-pm-slice="1 1 []">Fazit</h2>
<p>Die alte Halle der Eisenspalterei ist ein anziehendes Beispiel für Industriekultur im Wandel. Während die Borsighalle glänzend saniert wurde, bleibt ihr Zwilling ein Mahnmal der Vergänglichkeit. Lost-Place-Fans finden hier eine spannende Kulisse, aber auch ein Stück Eberswalder Geschichte, das vielleicht eines Tages wieder zum Leben erweckt wird. Wenn Sie ein Stück Geschichte hautnah erleben wollen, lohnt sich ein Ausflug nach Eberswalde – die Heimat in die geheimnisvollen Plätze der vergangenen Industriekultur.</p>
<p>Haben Sie Lust auf einen weiteren Lost Place in Eberswalde, dann fahren Sie zur <a href="https://www.eberswalde-magazin.de/sehenswuerdigkeiten/papierfabrik-wolfswinkel-mit-wasserturm/">alten Papierfabrik Wolfswinkel mit dem Wasserturm</a>, den man von der Brücke der Eisenspalterei schon sehen kann.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.eberswalde-magazin.de/sehenswuerdigkeiten/die-eisenspalterei-in-eberswalde-als-lost-places-der-industriekultur/">Die Eisenspalterei in Eberswalde  &#8211; als Lost Places der Industriekultur</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.eberswalde-magazin.de">Eberswalde-Magazin</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
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		<title>Eberswalder Stadtschleuse</title>
		<link>https://www.eberswalde-magazin.de/sehenswuerdigkeiten/eberswalder-stadtschleuse/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 28 Dec 2024 00:18:31 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Sehenswürdigkeiten]]></category>
		<category><![CDATA[Eberswalder Stadtschleuse]]></category>
		<category><![CDATA[Schleusen]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.eberswalde-magazin.de/?p=712</guid>

					<description><![CDATA[<p>Die Eberswalder Schleuse – Ein technisches Denkmal und wassertouristisches Highlight Stellen Sie sich vor: Ein Spaziergang entlang des historischen Finowkanals, das leise Plätschern des Wassers und eine beeindruckende Schleusenanlage, die seit fast 200 Jahren in Betrieb ist. Genau das erwartet Sie an der Eberswalder Stadtschleuse, einem wahren Schmuckstück der Region Barnim. Die älteste Schleuse Deutschlands [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.eberswalde-magazin.de/sehenswuerdigkeiten/eberswalder-stadtschleuse/">Eberswalder Stadtschleuse</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.eberswalde-magazin.de">Eberswalde-Magazin</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h2 data-pm-slice="1 1 []">Die Eberswalder Schleuse – Ein technisches Denkmal und wassertouristisches Highlight</h2>
<p>Stellen Sie sich vor: Ein Spaziergang entlang des historischen Finowkanals, das leise Plätschern des Wassers und eine beeindruckende Schleusenanlage, die seit fast 200 Jahren in Betrieb ist. Genau das erwartet Sie an der Eberswalder Stadtschleuse, einem wahren Schmuckstück der Region Barnim.</p>
<h2>Die älteste Schleuse Deutschlands in Betrieb</h2>
<p data-pm-slice="1 1 []">Die Eberswalder Stadtschleuse wurde bereits im Jahr 1831 erbaut und ist damit die älteste, noch funktionierende Schleuse Deutschlands. Ursprünglich wurde sie im Rahmen des Baus des Finowkanals errichtet, der als bedeutendes Infrastrukturprojekt der preußischen Wasserstraßenentwicklung gilt. Der Kanal war ein wichtiger Handelsweg zwischen der Oder und der Havel und trug wesentlich zur wirtschaftlichen Entwicklung der Region bei. Im Jahr 2001 wurde die Schleuse aufwendig denkmalgerecht saniert. Dabei erhielten die historischen Schleusentore aus Stahl und Holz eine Generalüberholung. Heute ist die Schleuse nicht nur ein funktionierendes Bauwerk, sondern auch ein eindrucksvolles technisches Denkmal.</p>
<h2>Technische Details der Stadtschleuse</h2>
<ul data-spread="false">
<li><strong>Lage</strong>: Finowkanal, Kilometer 77,90</li>
<li><strong>Kammerlänge</strong>: 41,30 m</li>
<li><strong>Kammerbreite</strong>: 10,04 m</li>
<li><strong>Fallhöhe</strong>: 3,50 m</li>
<li><strong>Obertorbreite</strong>: 5,25 m</li>
<li><strong>Untertorbreite</strong>: 5,29 m</li>
</ul>
<p>Diese beeindruckenden Dimensionen machen die Schleuse zu einem bedeutenden Teil der historischen Schleusenanlagen des Finowkanals.</p>
<figure id="attachment_721" aria-describedby="caption-attachment-721" style="width: 1000px" class="wp-caption aligncenter"><img wpfc-lazyload-disable="true" decoding="async" class="wp-image-721 size-full" title="Eberswalder Schleuse" src="https://www.eberswalde-magazin.de/wp-content/uploads/2024/12/Eberswalde-Schleuse-2.jpg" alt="Eberswalder Schleuse" width="1000" height="662" srcset="https://www.eberswalde-magazin.de/wp-content/uploads/2024/12/Eberswalde-Schleuse-2.jpg 1000w, https://www.eberswalde-magazin.de/wp-content/uploads/2024/12/Eberswalde-Schleuse-2-300x199.jpg 300w, https://www.eberswalde-magazin.de/wp-content/uploads/2024/12/Eberswalde-Schleuse-2-768x508.jpg 768w" sizes="(max-width: 1000px) 100vw, 1000px" /><figcaption id="caption-attachment-721" class="wp-caption-text">Eberswalder Schleuse</figcaption></figure>
<h2>Erlebnis für Wasserfreunde und Technikfans</h2>
<p>Direkt an der Stadtschleuse beginnt ein unvergessliches Abenteuer: Eine Bootsfahrt auf dem Finowkanal, der als älteste künstliche, schiffbare Wasserstraße Deutschlands gilt. Von der Stadtschleuse aus können Sie nicht nur die Schleusenwärter bei ihrer Arbeit beobachten, sondern auch die Ruhe und Weite des Kanals genießen.</p>
<p>Durch die technischen Maße der Schleuse (Kammerlänge: 41,30 m; Kammerbreite: 10,04 m; Fallhöhe: 3,50 m) ist sie für kleinere bis mittelgroße Binnen- und Freizeitboote geeignet ist.</p>
<div class="su-service"><div class="su-service-title" style="padding-left:58px;min-height:44px;line-height:44px"><i class="sui sui-info-circle" style="font-size:44px;color:#67ab00"></i> Service</div><div class="su-service-content su-u-clearfix su-u-trim" style="padding-left:58px">
<div class="" data-v-0b55153e="">
<p>Die Adresse der Eberswalder Stadtschleuse ist:</p>
<p><strong>Schleusenstraße 13A</strong><br />
<strong>16225 <a href="https://www.eberswalde-magazin.de/eberswalde/stadt-eberswalde/">Eberswalde</a></strong><br />
<strong>Deutschland</strong> </div></div><strong><br />
</strong></p>
<figure id="attachment_720" aria-describedby="caption-attachment-720" style="width: 1000px" class="wp-caption aligncenter"><img wpfc-lazyload-disable="true" decoding="async" class="wp-image-720 size-full" title="Die historische Schleuse in Eberswalde" src="https://www.eberswalde-magazin.de/wp-content/uploads/2024/12/Eberswalde-Schleuse-3.jpg" alt="Die historische Schleuse in Eberswalde" width="1000" height="662" srcset="https://www.eberswalde-magazin.de/wp-content/uploads/2024/12/Eberswalde-Schleuse-3.jpg 1000w, https://www.eberswalde-magazin.de/wp-content/uploads/2024/12/Eberswalde-Schleuse-3-300x199.jpg 300w, https://www.eberswalde-magazin.de/wp-content/uploads/2024/12/Eberswalde-Schleuse-3-768x508.jpg 768w" sizes="(max-width: 1000px) 100vw, 1000px" /><figcaption id="caption-attachment-720" class="wp-caption-text">Die historische Schleuse in Eberswalde</figcaption></figure>
<h2 data-pm-slice="1 1 []">Die Arbeit der Schleusenwärter an der Eberswalder Schleuse</h2>
<p>Die Eberswalder Stadtschleuse wird noch heute von Schleusenwärtern betreut, die die beeindruckende Technik am Laufen halten. Besucher können diese bei ihrer Arbeit beobachten und sehen, wie die Schleusentore per Hand bedient werden. Dieser lebendige Einblick in die Arbeitsweise der historischen Schleuse macht den Besuch besonders authentisch und gibt einen Eindruck davon, wie aufwendig die Schifffahrt früher war. Die Schleusenwärter tragen damit nicht nur zur Erhaltung eines bedeutenden Denkmals bei, sondern sorgen auch dafür, dass die Schleuse weiterhin genutzt werden kann.</p>
</div>
<h2>Ein kulturelles Highlight</h2>
<p>Führungen an der Stadtschleuse bieten spannende Einblicke in die Geschichte und Funktionsweise der Anlage. Besucher können die beeindruckende Technik bestaunen und sich selbst beim „Tore öffnen“ ausprobieren. Solche Veranstaltungen machen die Schleuse zu einem beliebten Ziel für Familien und Technikbegeisterte.</p>
<blockquote><p>Die Stadtschleuse ist ein bedeutendes technisches Denkmal und zieht Besucher aufgrund ihrer Geschichte und Architektur an. Sie ist ein beliebtes Ziel für Touristen, die sich für die Region und ihre Geschichte interessieren.</p></blockquote>
<h2><strong>Hinweise zu den Führungen:</strong></h2>
<ul data-spread="false">
<li><strong>Termine</strong>: Regelmäßige Veranstaltungen (nächster Termin: 08.09.2024)</li>
<li><strong>Dauer</strong>: 60 Minuten</li>
<li><strong>Alter</strong>: Ab 6 Jahren geeignet</li>
<li><strong>Kosten</strong>: Kostenlos</li>
<li><strong>Anmeldung</strong>: Vorab erforderlich unter <a>tourismus@zweckverband-finowkanal.de</a></li>
</ul>
<h2>Warum ein Besuch lohnt</h2>
<p>Die terrassierte Uferpromenade der Stadtschleuse ist perfekt für eine kleine Pause. Nur wenige Schritte entfernt befindet sich der historische Altstadtkern von Eberswalde, der ebenfalls zahlreiche Attraktionen bietet. Kombinieren Sie den Besuch der Schleuse mit einer Erkundungstour durch die Stadt.</p>
<figure id="attachment_719" aria-describedby="caption-attachment-719" style="width: 1000px" class="wp-caption aligncenter"><img wpfc-lazyload-disable="true" decoding="async" class="wp-image-719 size-full" title="Schleuse in Eberswalde" src="https://www.eberswalde-magazin.de/wp-content/uploads/2024/12/Eberswalde-Schleuse-4.jpg" alt="Schleuse in Eberswalde" width="1000" height="662" srcset="https://www.eberswalde-magazin.de/wp-content/uploads/2024/12/Eberswalde-Schleuse-4.jpg 1000w, https://www.eberswalde-magazin.de/wp-content/uploads/2024/12/Eberswalde-Schleuse-4-300x199.jpg 300w, https://www.eberswalde-magazin.de/wp-content/uploads/2024/12/Eberswalde-Schleuse-4-768x508.jpg 768w" sizes="(max-width: 1000px) 100vw, 1000px" /><figcaption id="caption-attachment-719" class="wp-caption-text">Schleuse in Eberswalde</figcaption></figure>
<h2 data-pm-slice="1 1 []">Geheimtipp: Die Schleuse im Abendlicht</h2>
<p>Ein besonderer Geheimtipp ist es, die Eberswalder Stadtschleuse bei Sonnenuntergang zu besuchen. Die terrassierte Uferpromenade erstrahlt in einem stimmungsvollen Licht, das sich faszinierend auf der Wasseroberfläche des Finowkanals spiegelt. In den Abendstunden ist es hier besonders ruhig, was eine einzigartige, intime Atmosphäre schafft. Fotografen können diese besondere Stimmung nutzen, um beeindruckende Bilder der Schleuse und ihrer Umgebung aufzunehmen.</p>
<p>Ein weiteres Highlight sind gelegentliche Abendführungen, die vom Zweckverband organisiert werden. Diese bieten spannende Einblicke in die Geschichte der Schleuse in einem ungewohnten, zauberhaften Ambiente. Interessierte sollten sich vorab bei der Tourismusstelle über solche Termine informieren.</p>
<p class="responsive-video-wrap clr">
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<div class="video-wrapped-nojs"><span>Aktivieren Sie JavaScript um das Video zu sehen.<br />Video-Link: <a href="https://www.youtube.com/watch?v=z-TNjQ7IKwU">https://www.youtube.com/watch?v=z-TNjQ7IKwU</a></span></div>
</div>
<h2>Fazit</h2>
<p>Die Eberswalder Stadtschleuse ist ein Muss für alle, die Geschichte hautnah erleben möchten. Als Teil der 12 historischen Schleusen des Finowkanals verbindet sie Technik, Kultur und Natur auf beeindruckende Weise. Ob als Ausgangspunkt für eine Bootstour oder als Ziel eines entspannenden Ausflugs – hier findet jeder Besucher ein besonderes Erlebnis.</p>
<h2><strong>Weitere Informationen:</strong></h2>
<ul data-spread="false">
<li>Zweckverband Region Finowkanal</li>
<li>Kontakt: <a title="Die Adresse der Eberswalder Stadtschleuse lautet: Schleusenstraße 13A 16225 Eberswalde Deutschland1" href="mailto:tourismus@zweckverband-finowkanal.de" target="_blank" rel="nofollow noopener">tourismus@zweckverband-finowkanal.de</a></li>
<li>Web: <a title="www.finowkanal.info" href="http://www.finowkanal.info" target="_blank" rel="nofollow noopener">www.finowkanal.info</a></li>
</ul>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.eberswalde-magazin.de/sehenswuerdigkeiten/eberswalder-stadtschleuse/">Eberswalder Stadtschleuse</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.eberswalde-magazin.de">Eberswalde-Magazin</a>.</p>
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